Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Caroline Kuntze

Dilettantin im Sticken und in der Glasmalerei in Berlin. Älteste Tochter, der Vater als markgräflicher Kellermeister in Schwedt anfangs zum dortigen Hofpersonal gehörend, dann aber als Kaufmann in Berlin ansässig. Bereits als 15- bis 19-Jährige 1800–1804 mit Stickereien, teilweise nach der Natur – Landschaften, Historien und Stilleben – auf der Berliner Akademie-Ausstellung vertreten. Nach durch 1809 erfolgte Eheschließung mit einem Unteroffizier in Berlin offenbar erzwungener Familienpause von 22 Jahren 1826 noch einmal mit einer religiösen Malerei auf Glas auf der Berliner Akademie-Ausstellung vertreten. Als Witwe 1824–1831 Schulhalterin bzw. Schulvorsteherin in Berlin. Bisher keine erhaltenen Werke nachweisbar. [kl-bb]

Nicht gut erforscht, noch zu entdecken

Alternative Namensformen

Normdaten

Tätigkeit

Technik Glasmalerei, Kunststickerei
Gattung Blumenmalerei, Historie, Landschaftsmalerei, Stillleben

Quellen und Literatur zu Caroline Kuntze

Stammbaum

Karte

Aktivität