Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Max von Othegraven (1860-1924)

Genre-, Tier-, Marine- und Landschaftsmaler, aus der Neumark stammend, ältestes von drei Kindern, die Familie in Berlin seit 1868 ansässig, die Mutter verstorben, als der Sohn 11 Jahre alt war. Eheschließung 1892, nach öffentlichem Streit 1897 getrennt lebend. Künstlerische Ausbildung unbekannt und auch nicht auf Ausstellungen nachweisbar. Vielleicht angeregt durch den Maler Fritz Grebe, dem er motivisch und stilistisch ähnelt und mit welchem die Ehefrau wohl verwandt ist. Das Schaffen von motivischer Breite, spürbar die Suche nach gefragten Motiven, von anderen Malern kopierend: Schwalmer und Tiroler Bauern, Frauenakt, Jagdbares Waldgetier, Meeresküste mit Schiffen, Moor-, Hochgebirgs- und Heidelandschaften, Grunewald, Norwegen. Routiniert, in der Farbigkeit gesteigert. Über 40 Gemälde nachweisbar (alle in Privatbesitz, Kunsthandel) das früheste datiert 1894, alle signiert „M. v. Othegraven“. Der Namenszusatz "von" in den amtlichen Dokumenten nicht nachgewiesen. [kl-bb]

Teilweise erforscht

Alternative Namensformen

Normdaten

Person

Geburtsdatum 30.07.1860
Geburtsort Drezdenko
Herkunftsregion Neumark

Tätigkeit

Technik Malerei
Gattung Genre, Landschaft, Marinemalerei, Tiermalerei

Familie

Ehepartner Emmi Othegraven

Quellen und Literatur zu Max von Othegraven

Stammbaum

Karte

Aktivität