Berlin-Brandenburgisches Künstlerinnenlexikon

Stilke, Hermine: Arabeske mit dem Monogramm der Königin Elisabeth von Preußen und einer Ansicht von Tegernsee, SPSG, GK II (5) 3243. (CC BY-NC-SA @ Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg / Pfauder, Wolfgang (2021))

Hermine Stilke (1804-1869)

Historienmalerin, später Blumenmalerin und Buch-Illustratorin, auch schriftstellerisch tätig. Aus Düsseldorfer Handwerkerfamilie stammend, katholisch. Der jüngere Bruder Friedrich Eugen Peipers wurde Landschaftsmaler. Private künstlerische Ausbildung in Düsseldorf in Historienmalerei bei Hermann Stilke, den sie 1832 heiratete. Wohl nach der Eheschließung Wechsel zur Blumen- und Arabeskenmalerei. 1840 Geburt des Sohnes, 1850 Umzug nach Berlin aufgrund von beruflichen Aufträgen des Ehemannes. Hier betrieb sie eine private Zeichenschule, Marie Remy gehörte zu ihren Schülerinnen. Umfangreiches druckgraphisches Illustrationswerk, das früheste die Initialen für Raczynskis „Geschichte der Kunst“ 1836. Auf der Berliner Akademie-Ausstellung 1848, 1852, 1858 nachgewiesen. Obwohl durch ihren berühmteren Ehemann beschattet, doch von Zeitgenossen sehr geschätzt. So etwa Ernst Förster 1860: „Mit feinem Geschmack, reinem Schönheitssinn, und von den fleißigsten Studien nach der Natur unterstützt, zeichnet und malt sie Blumen-Arabesken, Randverzierungen, so stylvoll und bedeutend, daß in ihrer Art sie von niemandem übertroffen wird.“ Nur vereinzelt originale Blätter des sicher einst umfangreichen Werkes erhalten, so drei Aquarelle in der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Tagebücher 1870 ediert. [kl-bb]

Nicht gut erforscht, noch zu entdecken

Normdaten

Person

Herkunftsregion Belgien

Netzwerk

Schüler/-innen Marie Remy

Quellen und Literatur zu Hermine Stilke

Verein der Berliner Künstlerinnen, Käthe, Paula und der ganze Rest. Künstlerinnenlexikon, Berlin 1992, S. 85.

Stammbaum

Karte

Aktivität

Verknüpfte Objekte bei museum-digital

Kalligraphie und Randzeichnung zu dem Gedicht: Das Schöne

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Kalligraphie und Randzeichnung zu dem Gedicht. Die Verlobung des Kronprinzen

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Arabeske mit dem Monogramm der Königin Elisabeth von Preußen und einer Ansicht von Tegernsee

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