Berlin-Brandenburgisches Künstlerlexikon

Karl Gussow (1843-1907)

"Karl Gussow, auch Carl Gussow (* 25. Februar 1843 in Havelberg; † 27. März 1907 in Pasing), war ein deutscher Maler und Hochschullehrer.

Gussow studierte Malerei an der Großherzoglich-Sächsischen Kunstschule Weimar. Anschließend war er in Italien und in Weimar tätig, wo er sich Arthur von Ramberg anschloss. In den 1870er Jahren folgte er dem Ruf an die Großherzoglich Badischen Kunstschule in Karlsruhe. Ab 1876 bis etwa 1880/81 war er als Professor an der Königlichen Akademie der Künste in Berlin tätig. Im Jahr 1883 lehrte er dann in München.

Karl Gussow zählte zu den Realisten. Er war bekannt dafür, dass er besonders kurz gearbeitete Pinsel binden ließ und damit sehr spezielle Lasuren herstellen konnte. Nach ihm ist der Gussowpinsel benannt." - (de.wikipedia.org 30.01.2020)

Normdaten

Netzwerk

Schüler/-innen Gertrud Schaper-Schendel
Sabine Lepsius
Johanna Riedel, Berlin
Julie von der Lage, Berlin

Quellen und Literatur zu Karl Gussow

Annette Dorgerloh: Das Künstlerehepaar Lepsius. Zur Berliner Porträtmalerei um 1900. Berlin 2003, 2003.
Köhler, Heike, Frauen in Kunst und Gesellschaft im 19. / frühen 20. Jahrhundert, in: Historischer Verein Brandenburg Havel e.V. Jahresbericht 20/2010/11, 2011, 201–224.
Verein der Berliner Künstlerinnen, Käthe, Paula und der ganze Rest. Künstlerinnenlexikon, Berlin 1992, S. 85.

Stammbaum

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Aktivität

Verknüpfte Objekte bei museum-digital

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Frau Hedwig Woworsky, geb. Heckmann

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Frauenkopf. Miniatur aus der Sammlung Loewe

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